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Keine Leuchtplakate mehr - linksgrüne Ideologie ad absurbum

In zwei Postulaten fordern die Fraktionen der AL, Grünen und SP einen Stopp des Ausbaus von Reklameflächen in Zürich. Weiter wird der Stadtrat aufgefordert zu

prüfen, wie der aktuelle Bestand an Leuchtdrehsäulen und digitalen Werbeflächen in der Stadt Zürich zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausser Betrieb genommen und weitergegeben oder umweltschonend entsorgt werden kann. Die auf öffentlichem Grund stehenden digitalen Werbeträger sollen dabei nicht durch analoge Reklameflächen ersetzt werden.


Ein neuer Verursacher für die Verzehrung von unzähligem Strom und Ankurbelung von bösem Konsum ist nun also von linker Seite gefunden worden: Werbung in Form von Plakaten, leuchtend oder nicht leuchtend. Denn beides trage zu Konsum an, welcher anscheinend generell schädlich ist und unbedingt eingeschränkt werden müsste.







Werbung jedoch als DNA jedes Unternehmers

Werbung ist jedoch etwas uraltes und in der DNA jeder Gewerblerin und jedem Gewerbler. So gibt es wohl in jedem Quartier keine Bäckerei, kein Malergeschäft, kein GZ und keine Beitz, welche ihre Produkte oder ihr Angebot nicht wenigstens im Schaufenster als Werbung zur Schau stellt. Der Grund: Es kurbelt den Konsum an. Und das ist richtig so.

Konsequenterweise müssten nun die linken Parteien analog der Forderung des Postulats dann natürlich selber keine Leuchtplakate, Leuchtdrehsäulen oder digitale Werbefläche auf öffentlichem Grund benutzen. Doch der vergangene Kantonsratswahlkampf zeigt anderes. Am Hauptbahnhof Zürich, für tausende Konsumentinnen und Konsumenten an bester Lage, wurden digitale Werbeflächen für einen bisherigen Regierungsrat von einer Partei ausgespielt, welche das Postulat unterstützt. Weiter wurden im Wahlkreis 7+8 an bester Lage Leuchtplakate einer weiteren Partei, die dieses Postulat unterstützt, wochenlang bespielt – notabene leuchtet das Plakat die ganze Nacht durch.

Konsequente Umsetzung heisst: Keine linke Werbung mehr

Wären die linken Partei konsequent so müssten diese jetzt bei den nächsten Gemeinderatswahlen vollends auf analoge wie auch digitale Plakate verzichten – so wird auch der politische Konsum, ob schädlich oder nicht, ebenfalls maximal eingeschränkt. Ganz im Sinne der Postulantinnen und Postulanten.

Die FDP stellt sich natürlich konsequent gegen jegliche Bevormundung und linke Ideologie und hat beide Postulate einstimmig abgelehnt. Leider ohne Erfolg – die Postulate wurden an den Stadtrat überwiesen. Ideologie ad absurbum.

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